Sonntag, 4. Dezember 2016

Quickreview - Actioncam 425 von Rollei - "Und nun zu etwas völlig anderem!"


Ist das jetzt was völlig anderes?!...

Egal! Es geht mir da wie vielen anderen, wenn ich etwas gerne haben möchte, dann brauche ich dafür eigentlich keine Begründungen und so kam es, dass ich seit Neustem auch eine Actioncam habe!!!

Der Grund war jetzt nicht, dass ich mich selbst bei Extremsportarten filmen wollte, sondern ich wollte einen  kleinen "Begleiter" für die Aufnahme von "Making-offs" oder eben auch die Aufnahme von Timelapse-Aufnahmen. 

Der Grund, warum ich mich nach einiger Recherche für diese Kamera entschieden habe, war vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich war bei den "ersten Schritten" auf dem Gebiet der Actioncams und dem kleinen Einsatzgebiet echt nicht bereit, mehrere hundert Euro für die bekannten "Flagschiffe" des Segmentes auszugeben!

Ich erspare Euch technische Einzelheiten, die Ihr auch über den obigen Link nachsehen könnt. Ich finde, dass die Kamera ihren Job gut macht. Sie soll sogar Videos mit 4K bei 25 fps liefern, aber das ist für mich eher zweitrangig. Sie lässt sich schnell und einfach entweder über das Kameramenu oder durch eine App auf dem Smartphone steuern und kann auch über einen Auslöser, der sich mit Armband benutzen lässt, gestartet werden. 

Das führt uns auch schon zum Zubehör, das mit der Kamera geliefert wird und auch das ist sehr gut! Man findet verschiedene Halterungen und ein Hardcase bzw. einen Rahmen, der verschiedene Aufbauten und Nutzungen der Kamera ermöglicht. Ich finde dabei gerade die Details sehr gut gemacht. Es gibt einen "einfachen" Rahmen, der die Kamera hält, wenn sie auf dem Stativ steht und keinen äußeren "Einflüssen" ausgesetzt ist. Es gibt einen Hardcase, der mit einer Klappe mit kleinen Öffnungen versehen ist, um die Tonaufnahme zu ermöglichen und eine geschlossene Klappe, wenn man schwimmen, tauchen oder sonstwie unter Wasser geht!


Für die oben erwähnten Timelapse-Aufnahmen habe ich mir dann noch für kleines Geld einen kleinen drehenden "Panoramakopf" gekauft. Okay! Es ist eine Eieruhr! Aber sie erfüllt ihren Zweck! Jedenfalls mit der Actioncam, denn mit der etwas schwereren E-M10 hatte das Ding schon seine Mühe!

Ach, so! Ehe ich es vergesse! Da ich keine Anwendung habe, die Timelapse erstellen kann und die Actioncam nicht mit einer Software geliefert wird, die eine Nachbearbeitung der Bilder und Filme zulässt und beim Timelapse auch nicht im Anschluss die vielen Bilder selbst zu einem Film zusammensetzt, so wie das z.B. die Kameras von Olympus machen, stellte sich die Frage, wie ich das mache.
Ich habe dann herausgefunden, dass sich die Bilder mit dem "guten alten" Picasa in einen Film umwandeln lassen. Leider wurde die Entwicklung der Anwendung eingestellt, aber sie kann immer noch downgeloadet und verwendet werden. Wieder was gelernt! 

Ich werde weiter berichten! Was sind denn Eure Erfahrungen? Nutzt Ihr neben den anderen Kameras auch Actioncams? Und wenn ja, was macht Ihr damit? 

Bis bald!



Nachtrag - Oder Hilfreiche Worte beim "Fisch namens Samyung"


Liebe Blogleser!

Ich weiß nach dem letzten Blogpost jetzt doch, dass ich aufmerksame Leser habe und das macht mich sehr froh! Nicht nur das, ich habe durch die abgegebenen Kommentare auch die Fragen beantwortet bekommen, die sich mir gestellt haben. 

Ich habe erstens erfahren, dass man für das Focus-Peaking zunächst eine Taste "belegen" muss und zweitens die Empfehlung bekommen, dass ich vergleichbare Aufnahmen jeder Blendenstufe machen soll, um zu erkennen, bei welcher Blende das Objektiv die beste Abbildungsleistung bzw. Schärfe hat. 

Die folgenden Aufnahmen wurden alle vom Stativ aus aufgenommen und der Abstand betrug einen Meter. Das erste Bild wurde mit einer Blende von f4, das zweite mit f5,6 und das letzte mit f8 aufgenommen. Die Bilder wurde danach in Lightroom CC gleich bearbeitet, wobei sie auch "defisht" wurden.




Die besten Ergebnisse zeigten sich bei Blende f4 und f5,6. Ab einer Blende von f8 wurde die Abbildungsleistung immer schlechter und war bei f11 und letztlich bei f22 völlig unzureichend. 

Ich kann mit dem Ergebnis leben und bin jetzt mal gespannt, wie die weiteren Bilder werden.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Quickreview - Panoramakopf 200 von Rollei - "I´m gettin´panoramanoid!" (Teil1)



Liebe Blogleser!

Ich habe es im letzten Posting ja schon erwähnt, dass ich Euch auf meinem Weg zur Fotografie an meinem "Ausflug" in die Panoramafotografie teihaben lassen wollte. Ich möchte Euch erzählen, wie ich mich der Thematik nähern will, wie man das Ganze später am Computer zusammensetzt und was man für Ausrüstung braucht. 

Genau darum soll es im ersten Posting gehen, nämlich um einen Panoramakopf! Ich habe mich nach ein paar Recherchen und aufgrund von Empfehlungen, nicht zuletzt wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses für den "Panoramakopf 200" der Firma Rollei entschieden und möchte Euch meine ersten Erfahrungen schildern. 


Der Panoramakopf wurde nach der Bestellung auf der Internetseite des Herstellers sehr schnell verschickt und in einem hochwertig wirkenden kleinen Koffer mit entsprechender Polsterung geliefert. Der Panoramakopf ist schon ein "Brocken", er wiegt selbst 1385 g und ist für Belastungen von ca. 3 kg ausgelegt. Alles macht einen sehr hochwertigen Eindruck an dem in matten Schwarz lackierten Panoramakopf. 


Die mitgelieferte Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch vermittelt einem in verständlicher Sprache, wie der Panoramakopf montiert und in Funktion gesetzt werden soll...

Bis zu diesem Punkt war alles in Ordnung! Aber dann versagten meine "Kenntnisse" und später auch das Material! - Was ich sagen will, ist Folgendes: Ich kam bis zu dem Punkt, das ich die Gleitschiene mit der Kameraplatte aus der Befestigung nahm und die Platte an der Unterseite meiner OM-D E-M1 montierte...


Okay! Das war so nicht vorgesehen, da die Bohrung für die Stativhalterung im Kameragehäuse bei meiner Kamera nicht genau in der Mitte bzw. in der Mitte der Bildachse lag, hatte ich Zweifel, ob, nachdem ich das ganze Konstrukt "Kamera-Platte-Gleitschlitten" wieder in die Führung geschoben hatten, die Einstellung des Nodalpunktes funktionieren und das spätere Fotografieren auch klappen würde. 
Ich sollte an dieser Stelle wohl noch erwähnen, dass die Schraube, die den Gleitschlitten fixiert, sich nur sehr schwer festdrehen ließ, aber dazu komme ich später noch...


Gut! Genau mittig konnten man also nichts einrichten, aber ich dachte mir, dass es sich lediglich um "verschobene" Achsen handeln könne und machte weiter. Wie sich herausstellte, ließen sich zum Finden des Nodalpunktes die optischen Achsen der Kamera gut mit der Panoramadrehachse in der Mitte des Stativkopfes einstellen. 

Ich testete das Ganze in dem ich zwei Punkte im Bild (ein Lampenstativ im Vordergrund und den seitlichen Türrahmen im Hintergrund) zur "Deckung" brachte und durch Drehen des Panoramakopfes auf dem Display beobachtete, ob und wohin der hintere Fixpunkt wandert. 


Vielleicht gehe ich auf diesen Punkt später noch einmal ein (und vielleicht sollte ich demnächst mal aufräumen, wenn ich zuhause Testbilder mache!?) Egal! es gab keine für mich ersichtlichen Abweichungen und so legte ich los! 

Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Erklärungen zum Arbeiten mit dem "Rotator", also nach Klicks und Grad der Rotation und wie man das einstellen und sich merken kann, nicht verstanden, einfach übersprungen und "nach Sicht" gearbeitet. Gibt es da eine einfache Merkregel?! 

Die Bilder lud ich danach auf meinen Computer und wollte den Tag beenden und die Gerätschaft demontieren. Leider ließ sich die Halteschraube für den Gleitschlitten kaum noch in irgendeine Richtung drehen! (Alte Handwerker-Weisheit: "Nach fest kommt los!") und so blieb mir nichts anderes übrig, als den ganzen Gleitschlitten zu lösen und die Kamera zu demontieren. 

Bei der Kontrolle am heutigen Tag bestätigte sich leider mein Verdacht, dass die Halteschraube sich nicht mehr bewegen lässt und so muss ich den Panoramakopf leider zurückschicken und gucken, was der Hersteller sagt...

Damit ist mein "Ausflug" erst einmal beendet! Ich würde mich aber dennoch freuen, wenn Euch mein Posting gefallen hat und noch mehr, wenn sich diejenigen, die sich mit der Panoramafotografie auskennen, mir sagen, ob ich falsch oder richtig liege, was meine Überlegungen zum Nodalpunkt und dem Vorgehen beim Arbeiten bzw. "Rundlauf" angeht! 

Ich freue mich auf Eure Kommentare und sage: "to be continued!" und "Bis bald!"

Dienstag, 29. November 2016

Neue Projekte - Oder: " Ein Fisch namens Samyang!"


Zwei Monate sind seit dem letzten Posting vergangen und ich habe mich kaum getraut meinen Blog zu öffnen...Was ich aber dann gesehen habe, hat mir echt die Sprache verschlagen! Danke! Ihr habt mir echt die Treue gehalten und ich bin überwältigt von den Besucherzahlen! Danke!!!

Ihr werdet Euch jetzt sicher fragen, was (in Drei-Teufels-Namen!) hat der Doc nur so lange gemacht?! Nun, ich habe fotografiert! UND! mir ein paar Dinge für die kommende Zeit überlegt und natürlich auch recherchiert. An dieser Stelle möchte ich in Aussicht stellen, dass ich mich auf dem Feld der Actionkameras umgesehen habe, es wieder eine neue Fototasche bzw. einen Fotorucksack gibt, der mich interessiert hat und dass ich mich auf ein gaaanz neues Feld der Fotografie bewegen möchte und dieser Post soll quasi der Einstieg sein...


Das neue Gebiet auf das ich mich demnächst begeben möchte, ist die Panoramafotografie. Der Blog hat nicht zu unrecht den Untertitel "Mein Weg zur Fotografie", also seid Ihr ganz nah dabei, welche Dinge ich mir überlegt habe und wie ich es angehen werde...

Den Anfang wird ein kleiner Erfahrungsbericht machen, was aber auch ins große Ganze passt, nämlich die Frage nach der Ausrüstung und in diesem Fall, den entsprechenden Objektiven. Ich habe da "zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen", weil ich das "Für-und-Wieder" und das Arbeiten mit manuellen Objektiven sowie die "Fish-Eye-Optik" schon länger auf dem Schirm hatte!
Was sind die Beweggründe für den Kauf eines solchen Objektives? 
  1. Man mag den Look der Bilder! (obwohl es die Möglichkeit zum "Defishen" gibt!). 
  2. Man kann Aufnahmen auf sehr engem Raum machen...
  3. Man hat eine einzigartige Perspektive, einen riiiesigen Bildwinkel mit sehr großer Tiefenschärfe!. 
  4. ... 
 Gut! Ich hebe mir die Gedanken über den Sinn und Zweck und den Einsatz des Objektives jetzt mal auf und erzähle Euch von meinen ersten Erfahrungen!...

 
Das Fish-Eye-Objektiv von Samyang mit einer Brennweite von 7,5 mm (KB 15mm) und einer maximalen Blende von f 3.5 habe ich mir gekauft, weil es preislich ein "Schnapper" war, um das oben Gesagte auszuprobieren. - Das Ganze erkauft man sich natürlich dadurch, dass man manuell fokussieren und die Belichtung einstellen muss!

Nachdem das Objektiv heute geliefert wurde, wollte ich es direkt ausprobieren...Toll, im Dunklen macht das Ganze einen höööllen Spaß! Was sich theoretisch als so einfach anhört, stellt sich dann und noch bei unter 0° Außentemperatur nach einer ziemlich dämlichen Idee an...

Also wie war das? Auf manuellen Modus stellen?! Nee! ich nehme die Zeitautomatik! (Schon der erste Fehler!?) Okay! Beim Objekt angekommen, erst einmal fokussieren! Mist! mit Blende 8 sehe ich nix. Also, Blende aufmachen und mit der Lupenfunktion versuchen, scharf zu stellen! (Warum geht das "Focus-Peaking" bei meiner Kamera nicht!!!) Also den Fokusring nach Links drehen und gucken, dass ich das Bild im Bereich "Unendlich" irgendwie scharfstellen kann...

Okay! Das sieht in Ordnung aus! ISO ist eh auf Automatik! Jetzt die Blende schließen auf f8 und auslösen! Super! die Belichtungszeit betrug ca. eine Viertel Sekunde trotz ISO 1600...Das heißt, die meisten meiner Versuche waren verwackelt!!! Aaargh! 

Ich denke mal, es kommt noch eine Menge Übung auf mich zu! Das soll es aber erst einmal gewesen sein. 

Wenn Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder wisst, was ich besser machen kann, dann freue ich mich auf Eure Kommentare! 

Ansonsten sage ich: "Bis bald!"

Montag, 12. September 2016

PHOTOKINA 2016 - "und Ihr so?!"


Bald ist es dann wieder soweit! In genau zwei Wochen beginnt die "Photokina 2016" !

Das wird erst die dritte Photokina sein, die ich besuche und wie beim letzten Mal habe ich mir vorgenommen, meinen Besuch etwas mehr zu strukturieren, als ich es beim erstem Mal gemacht habe! 

Ich habe Euch 2014 schon einmal meine Planungen zum Besuch der Photokina erläutert und musste doch nachher zugeben, dass ich nur einen Bruchteil von dem gesehen und geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Dennoch waren die zwei Tage ein voller Erfolg, weil ich viele nette Kollegen (wieder-) gesehen und getroffen habe, gute Gespräche führte und viel zu Lachen hatte!...

Dieser Post sagt Euch also nicht, was, wann und wo es auf der Photokina Interessantes zu sehen gibt, sondern zeigt, was ich von meinen Erfahrungen gelernt habe und was ich mir vorgenommen habe. Vielleicht kann ich so dem Einen oder Anderen bei seinem (ersten) Besuch "helfen"!?...

- Tickets: Der normale Hobbyknipser wie ich, braucht eine Eintrittskarte, um die Photokina besuchen zu können. Wer sparen möchte, kauft jetzt noch Tickets im Vorverkauf, die reduziert sind, hofft auf die Vergabe von kostenlosen Tickets durch verschiedenste Anbieter im Internet, bucht die Teilnahme von Veranstaltungen, die ein Ticket beinhalten oder den Preis reduzieren oder, oder, oder!...
- Zeitplanung: Die Photokina wirft schon ihre Schatten voraus, denn in Köln und Umgebung laufen unter dem Begriff "Road to Photokina" schon viele Ausstellungen und Veranstaltungen, die zum Teil sehr interessant waren und sicher sind...Ich habe es aber nach der Arbeit und an den Wochenenden nicht geschafft, eine davon zu besuchen...Schade eigentlich! 
In der Woche der eigentlichen Messe vom 20.9 bis 25.09.habe ich mir aber schon einmal 2 Tage für den Besuch eingeplant! und damit ist die eigentliche Messe gemeint und die Veranstaltungen die dort stattfinden. Wir reden nicht von Workshops, Events und Treffen, die während dieser Zeit in Köln selbst stattfinden und ich denke, dass das aufgrund der gemachten Erfahrungen ein guter Mittelwert ist. 
-"Wunschliste": Ihr solltet Euch gut überlegen, was Ihr sehen bzw. machen wollt, denn man kann sehr schnell den Überblick verlieren. Neben den klassischen Präsentationen von neuen Kameras und Objektiven findet Ihr insgesamt zehn Bereiche, in denen Ihr Euch thematisch "verrennen" könnt!!!
Ich habe mir die Zeit genommen, zu gucken welche Aktionen mich außerhalb der eigentlichen Messe interessieren und habe mich für diese Veranstaltungen angemeldet! 
Ganz besonders ans Herz legen, möchte ich Euch eine Veranstaltung, die sich mit dem Thema "Lightpainting" beschäftigt und die für sich schon genommen ein wahrer Knaller ist! Alles, was Rang und Namen hat in der Szene wird wohl dort sein und wer sich für das Genre interessiert, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen! 
- Die "eigentliche" Photokina!: Ich werde am Freitag, dem 23.09. den ersten Tag auf der Photokina verbringen. Diesem Tag werde ich wohl damit verbringen, die Hersteller bzw. deren Stände zu besuchen, deren Produkte mich interessieren und wo ich mich auf Neuerungen und den Erfahrungsaustausch freue. Überhaupt steht dieser Tag eher unter dem Motto "Networking" und ich freue mich auf das Wiedersehen von vielen und guten Freunden, die ich durch das Fotografieren kennenlernen durfte...
Ich freue mich aber auch sehr, dass die Firma Olympus im Umfeld der Photokina mit ihrem "Perspective Playground" ein weiteres Highlight nach Köln gebracht hat und werde sicher auch den einen oder anderen Besuch dort einplanen! 
Samstag, den 24.09. und somit den zweiten Tag auf der Photokina habe ich schwerpunktmäßig mit Workshops und Verträgen verplant. Auch hier führt die Firma Olympus und echt tolles Programm auf und  ich habe mich schon für zwei Veranstaltungen eingetragen. Ansonsten geht der Tag dafür drauf, dass ich mir Sachen ansehe, die ich einfach am ersten Tag nicht geschafft habe...Is´so! Ich werde eben auch nicht jünger!!!...

Wie sehen Eure Planungen aus? Habt Ihr Tipps für mich? Wollen wir uns treffen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen! 

Bis bald!



Mittwoch, 7. September 2016

Quickreview - "SpiderLight-Handschlaufe" oder auch "Das Flohhalsband - Teil 3!"


Liebe Fotofreunde und Blogleser!

Der Urlaub ist vorbei und in wenigen Wochen ist die "Photokina" in Köln!. 

Das ist für den Einen oder Anderen die Gelegenheit, sich neben neuen Kameras und Objektiven auch Ausrüstungsgegenstände und Zubehör anzusehen. An dieser Stelle sei nur kurz erwähnt, dass die Firma "Black Rapid" wohl eine neue Kollektion ihrer Kameragurte vorstellen wird und das dazu führt, dass die "alten" Modelle wohl ordentlich im Preis sinken! Wer also mit dem Gedanken spielt, sich genau so einen Gurt zu kaufen, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen!

Das ist aber nicht das Thema! Sondern dieser Post kann vielleicht dabei helfen, dass Ihr noch einen "Schlenker" zum Hersteller "Spider" zu machen?!...


Wie Ihr aus einem Posting des letzten Jahres wisst, habe ich, da ich meine Kamera in der Regel an einem Gürtel bei mir trage, zusätzlich eine Handschlaufe gesucht, die zu meiner spiegelosen Kamera passt! 

Ihr wisst aber auch noch, dass es genau diese Lösung, dass die Handschlaufe zur Kamera passt und sich die Bedienräder auch noch ohne Probleme bedienen lassen, nicht wirklich gab, denn die Schlaufen die sich auf dem Markt befinden, waren auch für die größeren Spiegelreflexkameras ausgelegt!...

Um so mehr war ich neugierig, als ich von einer Crowfunding-Aktion erfuhr, die zur Entwicklung des beschriebenen Produktes führte: Die "SpiderLight-Handschlaufe", welche speziell für spiegellose Kameras von Olympus, Fuji, Panasonic und Sony sowie für die "kleineren" DSLR von Nikon entwickelt wurde!

Die Handschlaufe wird in sechs Farben erhältlich sein und ca. 40$ kosten, soweit ich gehört habe. Sie ist noch nicht im Handel, kann aber vorbestellt werden. Ich habe zwei Schlaufen im Rahmen der Aktion gekauft und werde Euch an dieser Stelle schon einmal meine ersten Eindrücke schildern. 


Mit der Schlaufe erhaltet Ihr vier Adapter, die dazu dienen, die Schlaufe an den jeweiligen Kameras montieren zu können. Alle wichtigen Schritte werden in einer gut verständlichen Bedienungsanleitung erklärt.

Bei der E-M1 von Olympus musste zu diesem Zweck das Drahtdreieck, dass zur Montage des Kameragurtes am Kameragehäuse dient, entfernt werden und der entsprechende Adapter mit einer kleinen Schraube, für die ein Imbus-Schlüssel beiliegt, am Kameragehäuse fixiert werden. 

Die Schlaufe selbst wird dann durch eine vorgegebene Öffnung des Adapters gezogen und zusammengeklippt. 


An der Unterseite des Kameragehäuses (mit und ohne Batteriegriff!) gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die Schlaufe am Stativgewinde zu fixieren. Mitgeliefert wurd eine abgerundete Schraube und zwei "Unterlegscheiben" (eine aus Gummi und die andere aus Metall / Blech). Es gibt aber auch die Möglichkeit die Schlaufe unter der Adapterplatte für den Gurt von "Spider" anzubringen oder, wie in einem Fall, das Ganze unter einer Stativplatte zu fixieren. 

Obwohl in der Bedienungsanleitung beschrieben wird, wo der Ansatzpunkt an der Schlaufe liegt, ist es wohl ratsamer, die Hand in die Schlaufe zu stecken und den Gurt dann entsprechend anzupassen, bevor man die Arretierung fixiert. 

Wie Ihr auf den Bildern erkennen könnt, liegt der Gurt eher in Richtung der Handwurzel und läuft in die Falte zwischen Daumen und Zeigefinger. Bedingt durch die Position "hinter" der Kameragehäuse bleiben Daumen und Zeigefinger beweglich und die Einstellräder und der Auslöser können erreicht und bedient werden, ohne die Hand aus der Schlaufe zu ziehen. 

Hat man sich erst einmal an diese "Situation" gewöhnt und stellt fest, dass man die Hand aktiv strecken müsste, damit die Schlaufe von der Hand rutscht, ist die Arbeit mit dem Gurt doch sehr entspannend. Die Kamera wird durch die Schlaufe "gesichert" und die Hand muss nicht erst aus der Schlaufe "befreit" werden, um die Kamera zu bedienen. 

Fazit: Was kümmert mich mein Geschwätz aus dem letzten Posting! Ich bin von der "SpiderLight-Handschlaufe" angetan und werde jetzt in der Praxis sehen, wie ich damit zurechtkomme!




Samstag, 9. Juli 2016

"F-Day" - Fotografen erobern die Normandie...Oder Fotoreise nach Nordfrankreich 2016 - Teil 2


3. Tag: 

Wir sind am Morgen in Cherbourg losgefahren.  Unser Ziel ist das "Wunder des Abendlandes" - Der Mont St. Michel. Die Geschichte des Klosterberges reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück und als Wallfahrtsort gelangte der Ort Berühmtheit. Durch "Google Maps" bzw. durch Frank geleitet, sind wir nicht den "Touristenpfaden gefolgt, sondern auf ein Gehöft gefahren, das den oben zu sehenden Blick ergab! Einfach der Hammer! 

Jetzt war guter Rat teuer! Wir hatten den Leuchtturm von "Cap Frehel" auf dem Zettel, aber die Wettervorhersage war sehr schlecht, doch wie so oft sollte das Wetter am Leuchtturm Phasen von Trockenheit ergeben und so entschlossen wir uns dorthin zu fahren. Das war auch eine gute Entscheidung, denn wir konnten eine Regenpause für Fotos abpassen. 

Von dort ging es noch weitere 180 km nach Brest, wo wir zwei Tage bleiben wollten, um die weiteren Locations anzufahren. 

Wer es wieder etwas lockerer angehen will, fährt zwar heute ebenfalls Mont-St. Michel an, sucht sich dann aber als nächstes Ziel die Austernhauptstadt der Bretagne, Cancale aus. Hier kann man Austern verköstigen, wie es auch schon Julius Cäsar und Ludwig XIV taten. Nach diesem Besuch kann man entweder nach St. Malo zurückfahren oder sich eine Unterkunft in der Region suchen. 


4. Tag: 

 
Am vierten Tag ist das Wetter ja mal richtig mies gewesen! Dennoch haben wir uns entschlossen, in westlicher Richtung die beiden Leuchttürme "Phare de Kermovan" und "Phare du Petit Minou" anzufahren. - Das war auch eine goldrichtige Wahl, denn wir haben bei beiden Locations ein paar Regenpausen für tolle Fotos nutzen können.


Beide Anlagen sind sicher die Highlights der Tour. Es ergeben sich verschiedene Perspektiven für Bilder und bei besserem Wetter hätte man sicher auch zum Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang herrliche Aufnahmen machen können. 

Zwischen den beiden Locations liegen nur etwa 15 km und man kam auch relativ nah an die Anlagen heran bzw. musste nicht das Equipment kilometerlang durch Wiesen, über Felsen oder durchs Unterholz schleppen...

Auch wenn man es etwas lockerer angehen lässt, sollte man für diese Gegend zwei Tage einplanen. Auf der Fahrt könnte man am Cap Frehel Station machen, wie wir es getan haben. Bei entsprechendem Seegang sind die ca. 70 Meter hohen Klippen hinter dem Leuchtturm ebenfalls ein toller Anblick. 
Die Stadt Brest bietet sich als Ausgangsort an, da es von hier nur ein "Katzensprung" zu den genannten Locations ist. Ggf. bliebt ja auch noch Zeit, das Umland und die Strände zu besuchen. 


5. Tag: 


Für uns war der fünfte und letzte Tag eigentlich schon der Abreisetag, denn es lagen ca. 1500 km allein bis nach Bonn vor uns. Es bestand also die Wahl zwischen zwei Locations, von denen wir noch eine anfahren wollten. 

In Frage kam "das Haus zwischen den Felsen", das Ihr oben seht oder  "Perros Guirec", ein Ort, der wegen seiner rosafarbenen Granitfelsen am Meer und einem Leuchtturm ebenfalls sehr bekannt ist. Wir entschlossen uns für ersteres, hatten aber wieder mal allgemein Pech mit dem Wetter und im Besonderen dann mit dem Schicksal, denn als der Regen aufhörte, trafen in diesem Moment Handwerker mit einem großen weißen LKW auf, den sie genau vor der Eingangstür parkten! 


Gut, einfach umdrehen und schon ergibt sich das nächste Motiv! Es gibt sicher noch andere zu entdecken, aber wir hatten schließlich noch die Rücktour nach Hause vor der Nase... 

Wer sich mehr Zeit in der Region nimmt, besucht sicher diesen Teil der Bretagne und unternimmt eine Fotowanderung. Sehenswert ist aber sicher auch der Ort Ploumanac´h mit seinem schönen Strand und den rosafarbenen Granitfelsen. Man kann dort den "alten Zöllnerpfad" begehen und sich bizarre Felsgebilde, wie "Napoleon´s Hut" oder den "schlafenden Hasen" ansehen. Auch die gesamte Küste und der dort befindliche Leuchtturm sind sicher ein oder zwei Fotos wert. 

Wer jetzt noch immer nicht genug hat, kann noch ca. 130 km nach Süden fahren, in das Department "Finistere".  Auch hier finden sich schöne Motive, die einen Besuch lohnen könnten!?...


Fazit: 
Die Fahrt mit Olaf und Frank hat mir einen großen Spaß gemacht und wir haben viel gelacht! 
Vielen Dank, Jungs! Es war ein echt tolle Fahrt mit Euch!!!
Ich habe viele hundert Bilder mit nach Hause gebracht, die ich erst so nach und nach sichten und bearbeiten kann. 
Obwohl wir Ende Juni / Anfang Juli gefahren sind, hatten wir mit dem Wetter zu "kämpfen". Wir hatten doch immer Glück, dass sich kurzen Regenpausen ergaben, in denen wir unsere Fotos machten. Wäre dem nicht so gewesen, hätten wir orts- und zeittechnisch nicht wirklich einen "Plan B" gehabt! 
Das, die Übernachtung zu organisieren und die einzelnen Etappen bringen mich zu der Empfehlung, dass man sich mehr Zeit für diesen schönen Teil Frankreichs nehmen sollte. Ich habe versucht Euch entsprechende Hinweise zu geben und möchte mich zuletzt auch bei Hans Altenkirch bedanken, der uns bei der Vorbereitung geholfen hat und dessen Hinweise ich auch bei meinen Postings verwendet habe! 

- Ende Teil 2 -