Sonntag, 31. März 2013

Portraits mit Fensterlicht und anderes...

Was soll man zu Ostern schon machen, wenn es Karfreitag noch schneit und der Himmel grau ist!?
Richtig man beschäftigt sich zuhause mit dem Fotografieren und probiert neue Dinge aus.

Ich habe zwei Sachen ausprobiert. Zu einen habe ich mich dazu durchgerungen zum Fokussieren jetzt nicht mehr nur den Auslöser zu benutzen, sondern das Fokussieren mit der "umprogrammierten" AF-ON-Taste auf der Rückseite meiner Kamera zu üben. Ich hatte ja schon verschiedene Male darüber nachgedacht, aber jetzt habe ich es umgesetzt. Bisher bin ich, von der Umgewöhnung abgesehen, damit ganz zufrieden.

Die Fixierung des Fokus geschieht also mit dem Druck auf die "umprogrammierte" AE-L/AF-L-Taste (jetzt also im "AF-ON"-Modus). Durch das Halbdurchdrücken des Auslösers wird jetzt noch die Belichtung fixiert und beim Hinunterdrücken des Auslösers das Foto gemacht.

Ich habe dazu die Kamera in den "AF-C-Modus" mit 3-D-Tracking gestellt. So kann ich meinen Fokus festlegen und die Kamera verschwenken, um das Bild so zu gestalten, wie es mir gefällt. Das Fokusfeld "wandert mit" und ich muss es nicht erst manuell dorthinlegen, wo mein Objekt im Bild abgelichtet werden soll.

Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass ich beim Fotografieren, wenn plötzlich ein sich bewegendes Motiv auftaucht, nicht immer zwischen dem einfachen und dem kontinuierlichen Autofokus umstellen muss. Ich werde weiter berichten...

Ja, und sonst!? Ich hatte einfach Lust ein paar Bilder mit einfachem Fensterlicht zu machen und mich dazu als Model selbst vor die Kamera gestellt. Kamera auf´s Stativ. Av-Modus und Blende 8 eingestellt. Die Kamera mit dem Funkfernauslöser ansteuern und los geht´s!
 Ist schon irre, was man mit ganzen einfachem Setting erreichen kann.

Dabei fiel mir auf, dass die Vorderseite unseres Kleiderschranks auch eine sehr interessante Struktur hat und den Hintergrund nehme ich mir das nächste Mal vor...


Samstag, 30. März 2013

Der Fotograf auf Reisen - Bericht über den Lowepro Vertex 300 AW

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Ich habe in einem anderen Post über den Fotorucksack geschrieben, den ich mir für die Fotoreise nach Mallorca gekauft habe. Nein, natürlich nicht nur für diese eine Reise, sondern für die weiteren Reisen auch, zu denen ich meine Ausrüstung mitnehmen will...

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Warum habe ich mir gerade den Vertex 300 AW von Lowepro gekauft, was habe ich für erste Erfahungen damit gemacht. In diesen Videos bekommt Ihr die Antworten...




Montag, 25. März 2013

Paddy´s Workshop - "Wie ich Menschen fotografiere!"

 Am Sonntag war ich nun beim Workshop von Patrick Ludolph und ich war sehr gespannt, wie der Workshop sein würde. Ich kann jetzt schon sagen, dass genau das besprochen wurde, was ich mir gewünscht habe und ich völlig begeistert bin. 

Am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr fand ich mich mit zehn anderen Teilnehmern im Studio von Paddy ein. Nachdem uns seine Frau mit leckerem Kaffee versorgt hatte und wir uns einander vorgestellt hatten, begann Paddy seinen Vortrag. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt, er ging auf die Punkte ein, die ihm bei der Erstellung seiner Fotos von Menschen wichtig sind. 

Der erste Teil des Vortrages handelte von der eingesetzten Technik und dann ging es weiter mit dem unterschiedlichen Einsatz von Licht. Alle Themenbereiche wurden anhand von Beispielen seiner Fotos genauer erklärt oder es folgten sogar praktische Vorführungen. Wissend das dieser Bereich in der (seiner) Fotografie einen hohen Stellenwert hat, kam mir der Teil im Wechsel zwischen natürlichem und künstlichen Licht doch etwas lang vor ohne dass es mich wirklich störte. Das lag vielleicht daran, dass er uns immer an seiner Sicht, seiner "Philosophie" teilnehmen ließ ohne uns diese aufzudrängen...

Der zweite Teil fesselte mich aber umso mehr. Es ging um das, was ich mich auch von seinem Vortrag gewünscht hatte, seinen Bildaufbau, seine Inhalte, seine Art die Fotos zu machen. Einfach klasse! 

Nach einer Mittagspause und leckerem Brunch folgten weitere Beispiele und dann kam der dritte und letzte Teil, der mit einer kleinen praktischen Übung endete. Es ging hier um den Umgang mit den Modellen. Es wurden dabei auch Dinge besprochen, an die Fotografen nicht direkt denken und auch hier wurden wertvolle Tipps gegeben. 
Die praktische Übung bestand dann im gegenseitigen Fotografieren und Paddy "coachte" die Teilnehmer mit Hinweisen und Ratschlägen. Ich habe ihn dann fotografiert, was mich sehr freut!

Wow! Das war ein erstklassiger Workshop, der genau den Inhalt hatte, den ich mir gewünscht habe. Vielleicht wären noch ein paar Bildideen aus der "Sammelkiste" schön gewesen, aber das ist nun einmal Fleißarbeit, die ich selbst leisten muss...




Hummel Hummel...

Wie ich bereits geschrieben habe, war ich am Wochenende nach über zwanzig Jahren `mal wieder in Hamburg. Der Grund war der Besuch eines Workshops bei Paddy Ludolf, aber hierzu später mehr...

Um entspannt den Workshop zu genießen und um auch etwas Zeit für Fotos in Hamburg zu haben, entschloß ich mich bereits am Samstag anzureisen. Vormittags packte ich in aller Ruhe Koffer und Taschen und dann ging es los. Die Autofahrt war eigentlich ziemlich entspannt, aber dann fiel mir nach ca. zwei Stunden plötzlich ein, dass ich das Ladegerät für meinen Kamera-Akku zuhause vergessen hatte und hoffte darauf, dass in Hamburg noch ein Geschäft offen sein würde...

In Hamburg angekommen, fand ich das Intercity-Hotel am Bahnhof sehr schnell. Typisch Hotel am Bahnhof stellte sich schnell heraus, dass Parkplätze Mangelware waren. Tja, man fährt dort eben mit dem Zug hin! Grrrmpf! Also hieß es Ausladen und dann Auto in ein Parkgarage bringen. Auf dem Rückweg ging es in die City und zum Glück war der Saturn noch auf, wo ich mir ein Universal-Ladegerät kaufen konnte...

Dann gab´s endlich einen guten Kaffee und ich ging ins Hotel zurück, um mich für den Fotowalk in die Speicherstadt vorzubereiten...

Fazit: Das Intercity-Hotel bietet sich vom Preis-Leistungsverhältnis für derartige Kurzreisen an. Die Nähe zum Bahnhof und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, aber auch die Nähe zu Geschäften und Restaurants ist gut. Was aber nicht gut ist, ist der Service und das Eingehen auf Wünsche. Relativ gelangweilt und eher desinteressiert ging am auf meine Reaktion ein, als ich erfuhr, dass keiner meiner Wünsche (Ruhiges Raucherzimmer und Parkplatz) erfüllt worden waren. 
Schade!


Nachtfotografie für fortgeschrittene Anfänger

Am Samstagabend ging es mit dem festen Vorsatz für ein paar Nachtaufnahmen in die Speicherstadt von Hamburg. An dieser Stelle sei gesagt, dass es trotz März immer noch eisig war und daher betrifft der wichtigste Tipp in Bezug auf die Ausrüstung, richtig! Warme Kleidung!

Okay, nachdem ich kreuz und quer durch die Speicherstadt gelaufen bin, kehrte ich um ca. 18:30 Uhr zur Poggenmühlenbrücke zurück. Die Sonne war dabei unterzugehen und ich konnte mich auf die Aufnahmen vorbereiten.

Bildausschnitt an geeigneter Stelle der Brücke wählen und ein paar Probeaufnahmen machen (Prima, auch ein paar Belichtungsreihen geschossen für die spätere HDR-Bearbeitung). Danach Kamera in den manuellen Modus bringen und die Einstellungen vornehmen: ISO 100, Blende 8 und eine Belichtungszeit von erst einmal 10 Sekunden. Set! Fokussieren wollte ich nach altbewährter Manier mittels "Life-View". Dann kam der große Schock! Ich hatte im Hotelzimmer beim Umpacken in die kleinere Fototache den falschen Kabelauslöser eingepackt, nämlich den für meine Lumix, den ich beim Packen zuhause irrtümlich auch in meinen großen Rucksack gepackt hatte! So ein Mist! Habe mich aber daran erinnert, dass ich ja auch mit dem Selbstauslöser arbeiten kann und so habe ich dieses Vorgehen vorbereitet...

Als Nächstes Stativ aufbauen, Kamera mit Arca-Swiss-Platte versehen und auf´s Stativ setzen. Junge, war das kalt! Auch mit Handschuhen und dick eingemummelt, merkte ich wie die Kälte in mir aufstieg...

Die Lichter der Speicherstadt gehen an und der Himmel wird dunkler! Es geht los! Die ersten Aufnahmen werden dann trotzdem zu dunkel. Das Auslösen mit dem Selbstauslöser klappt aber gut!
Ich öffne die Blende weiter auf 5 und erhöhe die Belichtungszeit im Verlauf auf 30 Sekunden und siehe da!? - Das ist das Ergebnis!

Nachdem ich so etwa 25 Bilder geschossen habe und meine Beine langsam vor Kälte zittern, beschließe ich, die Session zu beenden und kehre ins Hotel zurück...

Fazit: Immer an entsprechende Kleidung denken, Equipment eher zweimal checken, dass man mitnehmen will. Vielleicht, gerade wenn man die Taschen wechselt, das Ganze auf dem Bett ausbreiten und dann erst einpacken.
Fotografieren im manuellen Modus um Anpassungen bei Blende und Belichtungszeit vornehmen zu können. Life-View ersetzt die "Spiegelvorauslösung" und kann bequemer zum Arbeiten sein. Wenn man keinen Kabel- oder sonstigen Fernauslöser dabei hat, kann man mit dem Selbstauslöser arbeiten.

 

Dienstag, 19. März 2013

Workshop am 24.03.2013 - Wie ich Menschen fotografiere

Nein, nicht wie ICH Menschen fotografiere...

So heißt der Workshop von Patrick Ludolph aka "Paddy" von "neunzehn72.de", zu dem ich am Samstag nach Hamburg fahre.Okay, der Workshop ist erst am Sonntag, aber ich will mir auch keinen Stress mit der Anreise machen und vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit am Abend noch ein paar Aufnahmen von der Speicherstadt oder der Hafencity zu machen...

Aber nun zurück zu Paddy und zum Workshop. Ich hatte Euch ja schon in meiner "Neujahrsansprache" von der Bedeutung der Paddy auf "meinem Weg zur Fotografie" geschrieben. Wer es noch einmal nachlesen möchte, kommt über den oben angegebenen Link zu meinem Post. Neben seiner Kenntnis zu Lightroom, die ich durch das Lesen seines Buchs erfahren konnte und die mir geholfen hat, dass ich mich überhaupt mit einem Bearbeitungssystem "anfreunden" konnte, hat mich immer interessiert, wie er seine Bilder macht. Ich bin jedenfalls mächtig gespannt und freue mich wie ein Klicker, dass ich Paddy jetzt einmal kennenlerne und einen Workshop bei ihm besuchen kann.

Neben seiner Art der Bilder sind es genau die Inhalte des Workshops, die mir wichtig sind und auf die ich gespannt bin. Es geht um die notwendige Technik, aber in erster Linie um die Bildidee und / oder um das Model und eine Location und wie ich daraus ein gutes Bild mache. Wichtig und da hapert es noch bei mir, sind professionelle Tipps zum Umgang mit dem Model bzw. zur Umsetzung.  Da freue ich mich auf Paddy´s Sicht...

Mir gefällt die Idee sehr gut, dass es auch nur einen geringen Teil an Praxis geben wird. Die Informationen, die ich mir verspreche, sind auch viel wichtiger. Ansonsten besteht auch die Gefahr, dass das Ganze zu einem "Rudel-Shooting" wird, ich mit vielen neuen Bildern nach Hause komme, an denen mir aber bald nichts mehr liegt, weil es nicht MEINE Bilder sind...

Pimp up my blog...

Wow! Kann ich nur sagen!...
Meine liebe Sabine hat aus der "digitalen Bretterhütte", die sich mein Blog nennt, eine "schmucke Hütte" gemacht! Vielen vielen Dank dafür!

Ich habe ja schon zu Beginn immer die Vorgaben von "Blogger.com" zu schätzen gewusst, war ich wohl zu blöd mir die Eigenheiten von "Wordpress" oder so anzulernen. Ich konnte sofort ein Layout und ein paar Dinge in der Sidebar aussuchen und dann konnte es mit dem Laden von Bildern und dem Schreiben von Posts losgehen!...

Was mich aber in letzter Zeit gestört hat, waren z.B. fehlende Möglichkeiten dem Blog zu folgen, mir per Mail Feedback zu geben, aufgeführte Videos hervorzuheben und das Einrichten einer Galerie.

Tja, es gehen bekanntlich nie alle Wünsche in Erfüllung. Galerien suchte ich im Layout von Blogger vergeblich, aber den Rest meiner Wünsche hat eben Sabine jetzt erfüllt...

Okay, sie hat auch gesagt, dass meine gewählte Schrift "Mist" wäre und mein Layout einem "Yips-Heft" ähneln würde, aber nach einem Blick auf die angebotenen Layouts und die damit verbundenen Möglichkeiten der Umsetzung meiner Wünsche, war sie gnädig und hat es so belassen, wie es war.

Einige Ihrer Tipps sind noch zu erledigen und ich habe schon damit angefangen sie umzusetzten. Die Rede ist davon, dass ich meine Posts "Leserfreundlicher gestalten" soll ( was meint sie bloß damit???), die Fotos sollten größer sein und (ganz wichtig) ich soll doch endlich mal anfangen, Tags bzw. Kennwörter zu vergeben, damit interessierte Leser auch Texte zu gleichen Themen wiederfinden und sich "keinen Wolf" scrollen müssen...

Wie findet Ihr die Änderungen?

Wenn Ihr mir eine Freude machen wollt, dann folgt meinem Blog!

Viele Grüße

Euer Helmut

Sonntag, 17. März 2013

Thunder and Lightroom!...

Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass ich befürchte, dass ich echt zu alt bin um neue Dinge zu lernen...Mann-oh-Mann! Heute war es wieder soweit.
Ich habe den ganzen Tag vor dem Rechner gesessen und wofür???
Richtig! Für Nix!!!

Gestern hatte ich die letzten Bilder vom Model-Shooting bearbeitet und heute wollte ich eine Zusammensstellung für ein Fotobuch und eine Diashow machen...
Es dauerte natürlich etwas, bis ich ich auf knapp achtzig Aufnahmen "beschränkt" hatte, die ich für beide Anwendungen nutzen wollte. Dann erst begann das richtige Chaos. Ich stellte zunächst einmal fest, dass ich keine Plattform habe, um eine vernünftige Diashow über´s Internet zur Verfügung zu stellen.

Okay, dachte ich! Dann gehe doch einfach auf die Seite von "Photobox" und stelle Dir mal eben ein Fotobuch zusammen. Jaaa, von wegen!!! Leider klappte auch das nicht!...

Jetzt mache ich mir ein Bier auf!...

Montag, 11. März 2013

Wisch und weg!...

Wisst Ihr, was mich seit der Fotoreise echt beschäftigt!? - Es ist der Ärger, bewegte Objekte nicht richtig dargestellt zu haben. Ich hatte ganz am Anfang des Blogs schon einmal einen Post dazu geschrieben. Damals endete der Post mit den Worten: "...hoffentlich weiß ich das beim nächsten Mal noch!"
 Nee, ich wusste es nicht mehr!

Die Situationen waren einfach, ich wollte einmal eine alte Straßenbahn so darstellen, dass man die Bewegung erkennt (und es nicht nur verwackelt aussieht) und ein anderes Mal fließenden Verkehr inszenieren...

Jetzt, in aller Ruhe, weiß ich wieder, dass es zwei Möglichkeiten gibt:

Sonntag, 10. März 2013

Bildbesprechung 1 - FF-Fotoschule

Cool, als ich auf Facebook gelesen habe, dass Frank Bildkritiken anbietet, habe ich mich direkt gemeldet. Eins meiner Bilder und ich stehe voll auf HDR-Aufnahmen, das ich im Sommer 2012 im Rheinhafen in Köln-Deutz aufgenommen habe, gehört zu meinen "Lieblingen". Daher war ich sehr gespannt, was Frank dazu sagen würde...Zu sehen ab 11:27

Samstag, 9. März 2013

Licht am Ende des Tunnels...


Ja, das Ende der Posts über meine Fotoreise nach Mallorca ist absehbar. Das gibt mir heute die Gelegenheit, die Fotos insbesondere vom Modelshoot zu bearbeiten.

Nicht ganz ohne Stolz möchte ich aber auch davon berichten, dass ich in dieser Woche so ganz nebenbei meinen 100. Post geschrieben habe. Ich freue mich aber noch mehr, dass ich über 4500 Besuche auf meinem Blog hatte, 616 davon allein im letzten Monat, was einem täglichen Besuch von bis zu 50 Lesern entspricht.

Ich hatte in der Vergangenheit manchmal das Gefühl, dass ich dieses Blog nur für mich schreibe. Okay, das mache ich in erster Linie auch, aber dennoch freue ich mich über die Resonanz.

So, wenn Ihr dem Jubilar eine Freude machen wollt, dann kommentiert meine Posts, gebt mir Hinweise, sagt mir Eure Wünsche! Das wäre echt klasse!

Montag, 4. März 2013

Reisen bildet...

Sorry, liebe Blogleser!
Ihr habt Euch sicher schon gefragt, warum hier seit einer Woche nichts mehr gepostet wird!?
Der Grund war die, bereits angekündigte, sehr intensive Fotoreise nach Mallorca, die ich in der vergangenen Woche unternommen habe.
Ich hatte extra das IPad mitgenommen, weil ich der Meinung war, dass ich schön mal zwischendurch meine Eindrücke posten könne und nicht erst den Laptop anstellen muss, aber weit gefehlt!
Ich möchte aber dennoch meine Erlebnisse und Erfahrungen in ein paar Posts zusammenfassen, obwohl ich immer noch das Gefühl habe, dass meine Gehirn die ganze Eindrücke und Erkenntnisse noch nicht ganz verarbeitet hat...Wundert Euch bitte nicht, wenn Ihr die Posts unter den entsprechenden Daten findet, ich möchte so eher eine saubere Chronologie hinbekommen.
Der zweite Schritt wird dann die Veröffentlichung der Fotos sein, aber dazu werde ich wohl etwas Zeit brauchen, denn ich habe ca. 1500 Fotos mit nach Hause gebracht, die erst einmal gesichtet werden wollen...

Samstag, 2. März 2013

Samstag, der 02.03.2013 - The end is near...

Der "Time-Tunnel" hat mich ausgespuckt und es ist schon der letzte Tag bzw. Abreisetag meiner Fotoreise nach Mallorca. Gestern abend habe ich noch mit dem letzten Bier auf meinem Balkon gesessen und wurde fast ein kleines bisschen melancholisch. Ich wurde erst aus meinem Traum gerissen durch eine Gruppe von "aufgedonnerten" jungen Spanierinnen in Miniröcken und Highheels, die sich (leicht angetrunken!) im Hauseingang des Restaurants "Alt Hamburg" (Oh, Gott! Was für ein Name!) gegenüber "erleichtern".
Ja, auch das ist Mallorca, aber eben eine andere Geschichte...

So bescheiden, wie das Wetter die ganze Woche über war, so großartig verabschiedet sich die Insel heute von uns! Es ist ein Traumtag, als ich auf den Balkon trete, um meinen letzten Eiskaffee zu trinken...
Aber keine Zeit zum Heulen, denn wir schnappen uns ein letztes Mal unsere Fototaschen und fahren nach Fornalutx.




Bei der Ankunft parken wir auf einem Gelände auf dem Orangen- und Mandarinenbäume stehen. Wir "pflücken" die Orangen vom Baum, einfach herrlich der Geschmack! Danach geht es durch die Strassen der Stadt, die "Gottlob" noch relativ leer sind. Nicht auszudenken, was hier während der Urlaubssaison los ist...

Nach einem guten Essen geht es zurück ins Hotel, die Koffer einladen und dann geradewegs zum Flughafen. Hier ist echt die Hölle los! Zum Glück habe ich am Vorabend schon Web-Checkin gemacht und so bleiben mir die endlosen Warteschlangen erspart.

Nicht erspart bleibt mir eine "kleine Spende" an die Fluggesellschaft wegen drei Kilogramm Übergepäck, aber ich habe keinen Platz und keine Lust zum Umräumen, also zahle ich die Spende...

Nach einem unspektakulären Flug neben nervenden Sitznachbarn und der Erkenntnis, dass der Lesestoff im Koffer ist und der IPod kaputt, erreiche ich die kalte Heimat und eine wunderschöne Reise geht damit leider zu Ende...
 

Freitag, 1. März 2013

Freitag, der 01.03.2013 - Go for Gold!

Wow! Heute ist nun endlich der Tag der Fotorallye. Diese sollte eigentlich am Donnerstag stattfinden, aber aufgrund des schlechten Wetters haben Frank und sein Team "Gott-sei-Dank" umdisponiert. Schade ist, dass die "Streetfotografie" und das "Nachtshooting am Port Andratx" auf der Strecke bleiben, ist aber nicht zu ändern...

Beim morgendlichen Eiskaffee auf meinem Balkon recherchiere ich schon einmal, was Eisberge mit Mallorca zu tun haben und werde fündig. Leider werden wir im Verlauf der Rallye, die Filiale der Firma "ICEBERG" in Palma nicht finden, aber das ist eine andere Geschichte...
Die Truppe wird also am Yachthafen von Palma abgesetzt und alle machen sich auf den Weg ihre Aufgaben zu erledigen. Ich begebe mich mit Martin und Thomas auf den Weg, deren ruhige und nette Art ich in den letzten Tagen schätzen gelernt habe.
Ich finde die Aufgaben sehr spannend und anspruchsvoll, da erreicht wird, die ganze Zeit voll konzentriert zu sein, um eine gute Lösung zu finden. Ich stelle aber auch schnell fest, dass meine Fähigkeiten diesem Anspruch nur zum Tel gerecht werden können und gebe mich damit zufrieden, dass ich die Aufgaben, die lediglich erfüllt werden müssen, eher im "Knips-Modus" erledige...

Apropos "Modus"! Als Thomas und ich uns langsam an die Kathedrale heranarbeiten, fällt mir bei unseren Auslösungen auf, dass es immer so ein komisches zeitverzögertes Klicken gibt...Oje! Wir haben beide noch die Spiegelvorauslösung vom Vorabend eingestellt!...Zum Glück hat es keiner gemerkt!...

Es ist natürlich "Ansichtssache", ob man den Tag damit verbringt, von einem Aufgabenpunkt zum nächsten zu hetzen, aber ich nehme mir vor, dass ich auch den Blick für Motive behalte, die nicht direkt etwas mit der Rallye zu tun haben. Wie sich hinterher zeigt, kann ich davon aber auch bei meinen Aufgaben profitieren.
An der Kathedrale "La Seu" in Palma angekommen, ist für mich klar, dass "Rallye hin oder her" ich unbedingt hineingehen will. Thomas schließt sich an, obwohl wir zunächst schlucken, als wir sehen, dass der Eintritt sechs Taler kostet. Wir haben aber Glück, aus irgendwelchen Gründen ist der Eintritt heute frei und wir verlieren uns fast in den grandiosen Details der Kathedrale...
Okay, aber weiter! Wir überlegen zwar noch kurz, ob wir wirklich nach Soller fahren sollen, aber dann sind wir uns einig, dass wir erstens die Zugfahrt nicht missen wollen und uns zweitens den dort wartenden Aufgaben stellen möchten...
Ich kann sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Die Fahrt ist für mich ein echt tolles Erlebnis und eins der Dinge, die "man auf Mallorca gemacht haben sollte". Das Schöne ist, dass ich während der Fahrt mit den tollen Eindrücken auch noch die eine oder andere Aufgabe erfüllen kann. Das nennt man effektives Projektmanagement!...

In Soller angekommen, beschließen wir nicht an den Hafen zu fahren. Wir bummeln lieber über den Hauptplatz, natürlich immer auf der Suche nach Motiven. Wir haben aber auch echt viel zu lachen. Das Highlight ist, dass Martin nicht vom dem Gedanken abzubringen ist, dass der Zusammenhang mit unserer Anwesenheit in Soller immer auf den Fotos zu erkennen sein muss. Er lässt sich nicht von uns überzeugen und ruft Frank an, der "seine Sorgen zerstreut"...
Jetzt wird es erst einmal Zeit für einen Kaffee und danach machen wir uns auf den Rückweg nach Palma...

Es ist schon früher Nachmittag als wir wieder die Stadt erreichen. Ich muss sagen, dass ich "etwas durchhänge" und es sind immer noch einige Aufgaben zu erfüllen. Ich lasse mich aber von meinem anfänglichen Plan auch andere Fotos zu schießen nicht abbringen und so montiere ich das 70-200-er auf meine Kamera und fange noch ein paar Impressionen ganz für mich ein.

Um 16.30 Uhr ist Treffen am Yachthafen und dann geht es zurück nach Paguera. Hier treffen wir uns zur Bildbesprechung und zur anschließenden Siegerehrung.Wie immer, ist das Urteil der "Jury" hart aber gerecht. Ich mache am Ende den dritten Platz und freue mich über den Preis, ein Etui für Filter, das ich mir schon längst einmal kaufen wollte.

Nach einem Abendessen in der Bodega gegenüber des Hotels müssen wir noch die fehlenden Bildbesprechungen der letzten Tage nachholen. Frank tut mir echt leid, denn ich bin schon echt platt und muss schließlich nur zuhören.
War echt ein langer Tag, aber schön!...